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Am schönsten ist es,
abends auf dem Balkon zu sitzen.
In der Dämmerung kommen die Fledermäuse und umschwärmen die
Häuserzeile. Über dem Feld
finden sie Futter. Meist ist es still, man hört ihre fiepsenden Töne
und ihr Flattern durch die Luft.
Ich schaue ihnen beim Beutefang zu, während die Landschaft sich im
letzten Licht des Tages
in eine dunkle Silhouette verwandelt.
Für mich ist erst richtig Sommer, wenn an den warmen Abenden die
Grillen ihr Konzert beginnen.
Bis spät sitze ich auf dem Balkon und brauche nichts anderes.
Manchmal schwimmt ein
Stern am Himmel entlang. Manchmal raschelt es in der Dunkelheit
durchs Feld, manchmal fängt ein Vogel nachts zu singen an.
Das unablässige Zirpen
der Grillen ist für mich der Sommer. Erst nach Mitternacht gehe ich
hinein,
um keinen Moment zu verpassen - um die Zeit, den Sommer -
hinauszuzögern.
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